Schwimmen im See!

Abtauchen & losschwimmen

Bei diesen Temperaturen zieht es uns alle ans Wasser: Ob im Freibad oder direkt im See, das kühle Nass ist gerade die perfekte Abkühlung an heissen Sommertagen. Das blaue Wasser des Zuger- und Ägerisees ist besonders an solchen Tagen sehr verlockend. Bevor du dich ins Freiwasser stürzt, lohnt es sich aber, ein paar Dinge zu beachten. Ein umsichtiger und defensiver Umgang mit dem Wasser ist gerade bei grosser Hitze wichtig.

Obschon körperliche Aktivität wie Schwimmen einen positiven Einfluss auf unsere psychische und physische Gesundheit haben, bringt das Schwimmen in öffentlichen Gewässern auch einige Gefahren mit sich. Deshalb ist eine gute Vorbereitung wichtig. Du solltest ein paar Dinge beachten, bevor du ins kalte Nass steigst.

Direkt von der Hitze ins kalte Wasser?

Gerade an besonders heissen Tagen ist die Versuchung gross, sich überhitzt und aufgeheizt direkt ins kühle Seewasser zu stürzen. Genau das kann aber gefährlich werden: Der abrupte Temperaturwechsel bringt den Kreislauf ordentlich durcheinander und kann zu Krämpfen oder im schlimmsten Fall zu einem Kälteschock führen. Auch die Fuss- und Wadenmuskulatur ist die typischen Belastungen beim Schwimmen nicht immer gewohnt: Überstrecken der Füsse beim Kraul-, Delfin-, oder Rückenschwimmen, Ausdrehen und Anflexen der Füsse beim Brustschwimmen.

Was gilt es beim Schwimmen in öffentlichen Gewässern wie See oder Fluss zu beachten?

Gerade bei grosser Hitze und dem Wunsch nach schneller Abkühlung ist Vorsicht geboten, bevor man sich ins offene Gewässer stürzt.

  • Nicht überhitzt ins Wasser: Kühl dich vor dem Schwimmen zuerst im Schatten etwas ab und vermeide es, direkt nach starker Sonnenexposition oder Anstrengung ins kalte Wasser zu springen.
  • Wassertemperatur: In Bezug auf die Wassertemperatur ist es wichtig, dass du deinen Körper vor dem Sprung ins kühle Nass an die Temperatur gewöhnst. Springe keinesfalls direkt ins kalte Wasser, ohne deinen Körper zuvor mit der Wassertemperatur vertraut gemacht zu haben! Einen solchen Sprung ins kalte Nass könnte dein Herz-Kreislaufsystem überfordern. Steige sachte ins kühle Wasser und gewöhne deinen Körper schrittweise an die Wassertemperatur. Benässe deine Beine, die Arme, den Bauch und tauche dann langsam ab. Wiederhole dies bis du dich an die Temperatur des Wassers gewöhnt hast.
  • Baderegeln beachten: Die bekannten Baderegeln gelten weiterhin. Lese sie durch und rufe sie dir nochmals ins Bewusstsein.

Bist du endlich im Wasser und ganz euphorisch vom Glücksrausch aus Adrenalin und Endorphinen, geniesse den Augenblick und bewahre dennoch einen kühlen Kopf. Denk an den Grundsatz, keine langen Strecken alleine zu schwimmen. Such dir einen Schwimmpartner, eine Schwimmpartnerin, oder tu dich mit einer Freundin, einem Freund zusammen. Ist dies nicht möglich, verzichte auf lange Strecken und absolviere kurze Strecken im Freiwasser. Weniger ist mehr. Bist du alleine am und im See, dann schwimm lieber einige Male eine kurze Strecke, als dass du dich ohne Begleitung auf eine lange Strecke begibst.

Trag Sorge zu dir und deinen Schwimmbegleiter*innen und halte dich an die 6 Baderegeln.

Geniesse die Leichtigkeit im Wasser, das kühle Nass auf deiner Haut und die Sonnenstrahlen im Gesicht. Lass den Blick in den Himmel schweifen, atme tief ein und aus und geniesse den Augenblick!

Das könnte dich auch interessieren:

20. Oktober 2024

Haustiere – mehr als nur treue Begleiter

28. Juli 2021

Zyklus und Sport

20. August 2020

Wanderlust: Abtauchen