Internationaler Tag des Yogas

Yogi und Yogini

Yoga. An was denkst du, wenn du dieses Wort liest? Falls das erste Bild, das dir in den Kopf schiesst, eine im Schneidersitz sitzende Person mit geschlossenen Augen und auf Oberschenkel gestützte Hände ist, bist du nicht alleine. Das Praktizieren von Yoga hat seinen Weg von Indien in die westliche Kultur längst hinter sich gebracht. Die achtsame Bewegungsform hat in den vergangenen Jahren bemerkenswert an Beliebtheit gewonnen. Zurecht, denn neben der körperlichen Stärkung wird auch die psychische Gesundheit unterstützt.
Am kommenden Sonntag, 21. Juni 2020 ist Weltyogatag. Für das kommende Wochenende möchten wir dir deshalb einen kurzen Einblick in die Yoga-Grundlagen mit auf den Weg geben.

Was ist Yoga?

Yoga ist eine altindische Lebenswissenschaft die Körper und Geist gleichzeitig beansprucht, trainiert und fördert. Yoga bedeutet «Vereinigung» und wurde entwickelt, um die Gesundheit zu stärken und mentale Disziplin zu schulen. Durch die Kräftigung der Muskulatur, die Verbesserung der Haltung sowie der harmonisierenden Wirkung auf Körper, Geist und Seele, gilt Yoga als ganzheitliche und vielseitige Gesundheitsmethode.

Welche Yoga Formen werden häufig angetroffen?

Hatha Yoga
Diese Form von Yoga ist sehr populär und stark verbreitet. «Ha» bedeutet Sonne und «Tha» heisst Mond. Hatha Yoga fokussiert besonders darauf, die Körperfunktionen zu harmonisieren (z.B. Verdauung, Hormonsystem, Atmung). Durch das gemässigte Tempo eignet sich das Hatha Yoga gut für Anfänger*innen, die zum ersten Mal mit Yoga in Berührung kommen.

Ashtanga Yoga
Ashtanga Yoga zeichnet sich durch die dynamische und kraftvolle Ausführung der Positionen (Asanas) aus, die in fliessenden Bewegungen miteinander verbunden werden (Vinyasa). Die Abläufe sind hierbei immer dieselben. Somit werden deine Fortschritte schnell sichtbar. Je nach Niveau, können neue Sequenzen an die Abläufe angehängt werden.

Power Yoga
Diese Art von Yoga wurde in den USA aus dem Ashtanga abgeleitet und hat einen Workout-Charakter. Die Bewegungsabläufe sind auch hier dynamisch und sehr fordernd, der spirituelle Aspekt fällt in den Hintergrund. Daher eignet sich Power Yoga für dich, wenn du bereits Yoga Erfahrungen hast.

Yin Yoga
Entfernst du dich von den energiegeladenen Bewegungsabläufen, findest du das Yin Yoga. Es handelt sich hier um eine ruhige und tendenziell passive Yogapraxis, die mehrheitlich liegend und sitzend ausgeführt wird. Die Asanas werden über einen längeren Zeitraum gehalten, wobei der Atem frei fliessen soll. Dadurch kann die Tiefenmuskulatur loslassen und unterschwellige Spannungen werden gelöst. Yin Yoga bietet die Möglichkeit, eine intensive innere Ruhe zu finden.

Vinyasa Yoga
Vinyasa Yoga ist an sich keine eigene Yoga Art, trotzdem wirst du diesen Namen oft begegnen. Was du dir darunter vorstellen darfst, ist ein dynamischer Flow der je nach Leiter*in unterschiedlich intensiv ausfallen wird.

Wie fange ich an?

Wir haben hier eine kleine Auswahl an Yoga Videos für dich zusammengestellt. Du musst nur etwas Gemütliches anziehen, auf den Link klicken und los geht's. Der virtuelle Rahmen bietet dir die perfekte Möglichkeit, verschiedene Yoga-Arten bequem von zu Hause aus auszuprobieren.

Hatha Yoga
Vinyasa Yoga
Power Yoga
Yoga Flow
Yoga für Anfänger*innen / Basisübungen
Yoga im Home-Office